Der Bionator als apparative Hilfe soll vor allem Einfluss nehmen auf: Die Strömungsverhältnisse im Mund-Hals-Bereich und im Prinzip auf den ganzen Menschen. Die Schwingungseigenschaften bzw. die Elastizität des Protoplasmas des gesamten Gewebes. Somit beruht die Wirkung des Bionators auf einer Einflussnahme in die Dynamik des Lebendigen. Sie ist nicht primär auf die „Dehnung" oder die isolierte Bewegung von Zahnreihen oder Zähnen ausgerichtet. Die Formung der Kiefer und der Zahnreihen ist vielmehr ein Nebeneffekt, der bei der Gesundung des Patienten wie von selbst entsteht.
| Hier liegt der Erkenntnisbereich, der den meisten, bisher mechanisch tätigen Kollegen am schwersten fällt. Man möchte Gebisse regulieren und soll ganz woanders beginnen. Das strömende Formschaffen:
Ganzheitliche KieferorthopädieDas Gebiß und der gesamte Mundbereich stellen in sich eine Ganzheit dar und sind Teil des ganzen Menschen. Auch die Ohren sind hierbei in ihrer Funktion von großer Bedeutung. Die Transformation des Hörens ermöglicht die Rückbildung der Sprache. Sind die Mundraumfunktionen gestört, besteht meist auch ein Stau im Nasen-Rachen-Bereich, wodurch eine mehr oder weniger starke Beeinträchtigung des Hörens verursacht wird. Haben die Organe im Nasen-Rachenraum nicht ihre normale Ausbildung, kann wieder ein richtiges Atmen, Kauen, Riechen und Schmecken stattfinden, noch kann mit einer richtigen Lautbildung gerechnet werden. Kieferanomalien (Mundraumfunktionen) sind keine eigenständigen Krankheiten, sondern Ausdruck und Symptom einer Fehlleistung bzw. Fehlfunktion. Es gibt auch genetisch kein Formmuster, sondern es gibt sich der Stofftransport als Bewegungsmuster der Gewebe und im Strömen der Gewebsflüssigkeiten zu erkennen. |
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